Die Corona-Pandemie

Die weltweite Ausbreitung von COVID-19 wurde am 11.03.2020 von der WHO zu einer Pandemie erklärt. Das Robert Koch-Institut erfasst kontinuierlich die aktuelle Lage, bewertet alle Informationen und schätzt das Risiko für die Bevölkerung in Deutschland ein.

Aktuelle Zahlen Weltweit

Fallzahlen

Todesfälle

Täglich neue Fälle

Risikobewertung

Es handelt sich weltweit und in Deutschland um eine sehr dynamische und ernst zu nehmende Situation. Weltweit und in angrenzenden Ländern Europas nimmt die Anzahl der Fälle rasant zu. Seit Ende August (KW 35) werden wieder vermehrt Übertragungen in Deutschland beobachtet.

Nach wie vor gibt es keine zugelassenen Impfstoffe und die Therapie schwerer Krankheitsverläufe ist komplex und langwierig. Das Robert Koch-Institut schätzt die Gefährdung für die Gesundheit der Bevölkerung in Deutschland weiterhin als hoch ein, für Risikogruppen als sehr hoch. Diese Einschätzung kann sich kurzfristig durch neue Erkenntnisse ändern.

Symptome

Wann zum Arzt?

Sie sind in Sorge, dass Sie oder einer Ihrer Angehörigen sich mit dem neuartigen Coronavirus angesteckt haben? Verfallen Sie bitte nicht in Panik und fahren Sie bitte nicht in ein Krankenhaus, in eine Arzt- oder Notfallpraxis.

Bei einem begründeten Verdachtsfall wird eine geschulte Fachkraft oder ein Arzt einen Hausbesuch bei Ihnen machen, um eine Probe zu entnehmen. Diese wird schnellstmöglich von einem Labor ausgewertet.

Hast du folgende Symptome?

Meschen hustet

Husten

Thermometer

Fieber

tropfende Nase

Schnupfen

Neuigkeiten

zum Impfstoff

Weltweit arbeiten Forscherinnen und Forscher an einer Impfung gegen das Coronavirus. Schon bald könnten Impfstoffe gegen das Coronavirus verfügbar sein. Wie läuft die Zulassung? Wie könnte der Impfstoff verteilt werden? Die wichtigsten Fragen und Antworten zu aktuellen Erkenntnissen, zu den Herausforderungen und Falschmeldungen.

3 Phasen

Die Verträglichkeit eines Impfstoffs und seine Fähigkeit, eine Immunabwehrreaktion hervorzurufen, wird erstmals am Menschen getestet. Jedoch nur an maximal 100 gesunden Freiwilligen.

Die richtige Dosis, die Verträglichkeit und die Immunabwehrreaktion werden an einer größeren Anzahl von Freiwilligen (mehrere Hundert) erprobt.

In dieser Phase erhalten mehrere tausend bis mehrere zehntausend Freiwillige den Impfstoff. Im Alltag soll erprobt werden, ob er wirklich vor einer Infektion schützt und sicher ist. Seltene Nebenwirkungen werden erkennbar.

Aktueller Stand

Spritze

Phase 3

Die Bundesregierung hat ein nationales Sonderprogramm zur Impfstoff-Entwicklung aufgelegt. Unternehmen aus Deutschland konnten sich für eine Förderung aus dem Gesamtpaket in Höhe von 750 Millionen Euro bewerben. Mit dem Geld sollen die Unternehmen in die Lage versetzt werden, ihre Testreihen breiter aufzustellen, schneller voranzukommen und eigene Produktionskapazitäten aufzubauen. Ein Expertenrat hat die eingegangenen Anträge bewertet. Nach der Experten-Empfehlung fördert die Bundesregierung nun drei deutsche Hersteller, deren Projekte schon fortgeschritten sind.

mehr dazu

Hilf mit

gemeinsam gegen Corona

Person mit Mundschutz

Mund-Nasen-Schutz tragen

Person mit Abstand

Abstand halten

Hände und Seife

Hände häufig und gründlich waschen

Corona Warn-App

Handy mit der Corona Warn-App
Prozentuale Angabe der Corona Warn-App Nutzer Prozentuale Angabe der Corona Warn-App Nutzer

59% der positiven Testergebnisse wurden in der App geteilt

Die Corona-Warn-App hilft bei der Eindämmung der Pandemie, indem sie Infektionsketten unterbricht und andere Menschen warnt. Sie hilft, mögliche Risikobegegnungen mit Corona-positiven Personen ergänzend abzubilden. Damit unterstützt sie die Arbeit der Gesundheitsämter.

Infektionen nach Alter

Wer ist am Gefährdetsten?

Der überwiegende Teil (85 Prozent) der mehr als 9800 Covid-19-Toten seit Beginn der Pandemie ist nach Angaben des RKI 70 Jahre oder älter. Unter 50 Jahre alt waren 130 Betroffene. Dies entspricht 1,3 Prozent aller Toten. Die Zahl der verstorbenen Patienten pro Woche hatte Anfang April mit mehr als 1600 ihren Höchststand erreicht und war dann deutlich gesunken. Seit Anfang September stieg sie wieder leicht an und lag zuletzt bei etwa 200 Fällen binnen sieben Tagen.

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Infektionen